Samsung greift Microsoft an

Samsung Galaxy TabProS

Mit dem neuen Samsung Galaxy TabPro S lanciert der koreanische eine Attacke auf die Microsoft Surface Tablets. Denn erstmals bringen die Koreaner unter der Premium-Marke Galaxy ein Produkt auf den Markt, dass nicht mit dem Android Betriebssystem ausgestattet ist, sondern mit Windows 10 ausgestattet ist. Da war ich natürlich neugierig – ist das neue Teil von Samsung das „Super-Tablet“ auf dass ich schon so lange warte.

 

Eines mal vorweg: die Ausmaße des TabPro S sind gewaltig. Das Tablet ist 29 Zentimeter lang und 19,4 Zentimeter hoch – es entspricht also so etwa der Größe eines DIN A-4 Blattes. Damit passt es problemlos in jeden Rucksack oder Tasche, aber zum Einstecken in den Mantel ist es denkbar ungeeignet. Dafür ist es sehr dünn (7 Milimeter und hat gerade mal 740 Gramm).

 

Ein Hingucker ist der Bildschirm mit Super-AMOLED-Technik. Da kommt alles gestochen scharf rüber. Man muss aber aufpassen. Wenn du den Blickwinkel veränderst, dann verändern sich die Farben etwas: ein bekanntes Samsung Problem mit dieser Display-Technik. Damit die hohe Bildschirmauflösung auch herüber kommt, hat Samsung das Tablet mit einem starken Prozessor ausgestattet. Der stammt aus Intels Skylake Serie, die auch in so manchem Ultrabook zum Zug kommt: technisch ist das Teil einfach gut.

 

Der Clou ist das „Galaxy TabPro S Book Cover Keyboard“ – dieses Zubehör dient als Standfuß, Hülle und vor allem als Tastatur. Damit wird dann das Galaxy TabPro S zum richtigen Arbeitstier: und dafür ist es von Samsung auch konzipiert worden.

 

Der Angriff auf das Microsoft Surface Pro4 Tablet von Microsoft scheitert aber trotzdem. Denn die beiden Surface-Pro-4Tablets schenken sich technisch und auch preislich eigentlich nichts. Aber eine Schwäche weist das Samsung Gerät gegenüber dem Surface auf: es verfügt über deutlich weniger Anschlüsse. Das kennt man zwar von Apple-Geräten und auch vielen Android-Produkten – bei Windows Tablets ist hier die Ausstattung in der Regel aber etwas üppiger.

Ich werde aktuell beim Surface Pro4 bleiben – und weiter parallel mein Apple iPad Mini für unterwegs nutzen. Aber wenn Samsung beim Nachfolger etwas nachlegt, dann könnte ein Wechsel ins Haus stehen!