Coldplay kommt nach Berlin

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Ende Monat ist es endlich soweit: das Konzertereignis des Jahres kommt nach Deutschland. Coldplay spielt nämlich im Rahmen der „A head full of dreams“ Tour zwei Mal hier. Am 29. Juni in Berlin, im Olympiastadion und dann am 1. Juli im Volksparkstadion in Hamburg. Ich habe mir da gleich Karten für Berlin gesichert. Das war auch eine gute Idee, denn wie ich von Freunden gehört habe, sind die offiziellen Karten schon alle weg. Auf „Fansale“ gibt es aber noch welche und das soll sehr seriös sein.

 

Aber zurück zu Coldplay. Die Band hat mich schon durch meine ganze Jugend begleitet und die Alben habe ich mir alle auch erworben. Anfangs noch auf CD, heute per Download. Enttäuscht wurde ich dabei eigentlich nie. Eher im Gegenteil, meist herrscht bei mir nach dem Anhören der Alben eine Zeit lang wieder eine richtige Coldplay-Euphorie.

Das galt auch ganz besonders für das neueste Album: „A head full of dreams“. Da haben mich praktisch alle Songs begeistert. Logisch also, dass ich mir gleich Tickets besorgt habe. Außerdem auch ein guter Grund, um wieder mal Berlin unsicher zu machen.

 

Chris Martin KonfettiregenWas man so von der aktuellen Tour hört, muss sie der Hammer sein. Freunde von mir waren Anfang Juni in Zürich im Letzigrund dabei und haben nur so geschwärmt. Und auch die Musik-Presse, die bei Coldplay oft auch mal etwas hämisch schreibt, zeigt sich begeistert. Mitmachen ist jedenfalls angesagt. Denn jeder Fan bekommt ein in Farben leuchtendes Armband und dann passiert es ganz automatisch, dass man die Arme in die Höhe reißt und im Rhythmus mitgeht. Mir ist das jedenfalls bei der letzten Tour so gegangen und meine Begleiterinnen konnten auch nicht anders.

 

Bunt wird es jedenfalls sicher. Denn wer sich vorab die Bilder zur aktuellen Tour sieht, dem werden vor allem die vielen Farben ins Auge stechen, die die Bühnenshow beherrschen. Aber es gibt auch stillere Momente. Die Band zieht sich nämlich während des Konzerts für ein paar Songs auf eine kleine Bühne zurück, wo sie ganz ohne Effekte spielen. Das erinnert dann an die Herkunft der Band aus der Indie-Szene Englands und der Tingelei durch Musik-Clubs auf der Insel. Auch ein Tribut an den verstorbenen David Bowie sorgt für etwas Melancholie, sei aber, so meine Freunde, musikalisch großartig: Heroes von Coldplay, man darf gespannt sein.

 

Was mich traurig macht ist, dass man hört, dass das die letzte Tour sei. Angeblich will Coldplay mit dem „A head full of dreams“ Album und der Tour einen Schlußpunkt unter die musikalische Karriere setzen. Da hoffe ich doch, dass das nur eine Fantasie eifriger Journalisten ist. Mir würde die Band fehlen.