Burger – lecker, aber nicht gut

Burger und Pommes

Für einen perfekten Burger gebe ich mein letztes Hemd her, da geht für mich wenig drüber. Jetzt wo die Grillsaison begonnen hat, freue ich mich schon auf das Grillen von perfekt geformten Hack-Laibchen. Dazu mache ich selbst kreierte Saucen! Meine Gäste sind jedes Mal begeistert.

Leider ist das Ganze aber nicht wirklich gesund. Denn eine Studie am Penn State College of Medicine hat jetzt bewiesen, dass fettes Essen nicht nur dick macht, sondern auch zu Schlafstörungen führen kann. Dabei betonen die Forscher, dass das eben auch für anderweitig gesunde und jedenfalls nicht fettleibige Menschen gelte.

Das ist ein richtiges Problem für mich. Denn bisher bin ich davon ausgegangen, dass ich mit meinem sportlich aktiven Lebensstil genug mache, um auch mal die eine oder andere fleischige Sünde begehen zu können. Und jetzt kommen die daher und machen mir die Illusion zu Nichte.

Nie mehr Burger?

Ist der einzig mögliche Schritt also der Komplett-Verzicht? No way! Dazu bin ich viel zu sehr Genussmensch. Und seien wir uns ehrlich. Wenn wir immer nur das machen würden, was gesund und nachhaltig ist, würde uns doch so jede Menge Spaß entgehen. Deshalb werde ich auch weiter leckere Burger und andere fleischige Versuchungen genießen.

Aber eines werde ich wohl in Zukunft noch seltener machen: beim Schnellimbiss ums Eck einen unterdurchschnittlichen Burger verdrücken. Meine Fleischrationen spare ich mir für richtigen Genuss auf. Und als Beilage wird es wohl öfters mal Salat statt Pommes geben. Der kann ja auch richtig lecker sein, mein ihr nicht auch?